Pflege-Lexikon

Verständlich erklärt, was im Pflegealltag wichtig ist

Pflege bringt viele Begriffe mit sich: Pflegegrad, Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Entlastungsbetrag oder Medizinischer Dienst. Viele Familien begegnen diesen Themen erst, wenn plötzlich Unterstützung gebraucht wird.

Unser Lexikon erklärt wichtige Begriffe einfach und verständlich. Es ersetzt keine individuelle Beratung, hilft aber dabei, die nächsten Schritte besser einzuordnen.

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Ambulante Pflege bedeutet: Pflegebedürftige Menschen werden zu Hause unterstützt. Ein ambulanter Pflegedienst kommt in die eigene Wohnung oder das vertraute Wohnumfeld und übernimmt vereinbarte Leistungen.

Dazu können Grundpflege, Behandlungspflege,  Haushaltshilfe oder Pflegeberatung gehören. Welche Unterstützung sinnvoll ist, hängt vom Pflegebedarf, vom Pflegegrad, von ärztlichen Verordnungen und von der persönlichen Situation ab.

Für viele Familien ist ambulante Pflege eine wichtige Möglichkeit, damit ein Mensch möglichst lange gut zu Hause versorgt bleiben kann.

Wie simCura helfen kann:

Wir schauen gemeinsam mit Ihnen, welche Unterstützung gebraucht wird und wie die Versorgung zu Hause sinnvoll organisiert werden kann.

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Der Beratungseinsatz nach § 37.3 SGB XI ist eine regelmäßige Pflegeberatung für Menschen, die Pflegegeld beziehen und zu Hause durch Angehörige oder andere private Pflegepersonen versorgt werden.

Der Termin soll nicht kontrollieren, sondern unterstützen. Es geht darum, die häusliche Pflege fachlich zu begleiten, Fragen zu klären und Angehörige zu entlasten.

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bis 5, die Pflegegeld beziehen, müssen den Beratungseinsatz regelmäßig nachweisen. Seit 2026 ist der verpflichtende Rhythmus grundsätzlich halbjährlich; bei Pflegegrad 4 und 5 kann bei Bedarf weiterhin eine vierteljährliche Beratung genutzt werden.

Wie simCura helfen kann:

Wir führen Beratungseinsätze durch, erklären den Ablauf und dokumentieren den Termin für die Pflegekasse.

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Ein Dekubitus ist eine Druckstelle, die entstehen kann, wenn Haut und Gewebe über längere Zeit belastet werden. Häufig spricht man auch von einem Druckgeschwür oder Wundliegegeschwür.

Besonders gefährdet sind Menschen, die viel liegen oder sitzen und ihre Position nicht selbstständig verändern können. Ein Dekubitus kann schmerzhaft sein und muss fachlich ernst genommen werden.

Wichtig sind vorbeugende Maßnahmen: regelmäßige Positionswechsel, passende Hilfsmittel, gute Hautbeobachtung, Mobilisierung und eine sorgfältige Pflege.

Wie simCura helfen kann:

Unsere Pflegekräfte achten im Rahmen der Versorgung auf Risiken, unterstützen bei vorbeugenden Maßnahmen und stimmen sich bei bestehenden Wunden mit Ärztinnen, Ärzten oder Wundfachkräften ab.

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Demenz verändert das Gedächtnis, die Orientierung, die Sprache und oft auch das Verhalten eines Menschen. Für Angehörige ist das häufig sehr belastend, weil sich der Alltag Schritt für Schritt verändert.

Menschen mit Demenz brauchen oft Geduld, klare Strukturen, vertraute Abläufe und eine ruhige Ansprache. Dabei geht es nicht nur um Pflege, sondern auch um Sicherheit, Orientierung und soziale Nähe.

Mit einem anerkannten Pflegegrad können Leistungen der Pflegeversicherung genutzt werden, zum Beispiel Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Betreuungsleistungen oder der Entlastungsbetrag.

Wie simCura helfen kann:

Wir unterstützen Menschen mit Demenz im Alltag und beraten Angehörige dazu, welche Hilfen zu Hause sinnvoll sein können.

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Der Entlastungsbetrag ist eine Leistung der Pflegeversicherung. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 bis 5 können aktuell bis zu 131 Euro monatlich nutzen, um bestimmte Unterstützungsangebote zu finanzieren.

Der Betrag soll Pflegebedürftige im Alltag unterstützen und pflegende Angehörige entlasten. Er kann zum Beispiel für anerkannte Betreuungsleistungen, Hilfe im Haushalt oder andere zugelassene Angebote eingesetzt werden.

Wichtig: Der Entlastungsbetrag wird nicht einfach ausgezahlt, sondern zweckgebunden für anerkannte Leistungen verwendet.

Wie simCura helfen kann:

Wir erklären Ihnen, wie der Entlastungsbetrag genutzt werden kann und welche Leistungen in Ihrer Situation infrage kommen.

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Die Familienpflegezeit gibt Beschäftigten die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, um einen nahen Angehörigen zu pflegen.

Sie kann helfen, Pflege und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Die Regelungen hängen von verschiedenen Voraussetzungen ab, zum Beispiel vom Arbeitgeber, von der Dauer der Freistellung und vom Umfang der Arbeitszeit.

Für viele Angehörige ist die Familienpflegezeit ein wichtiger Baustein, wenn Pflege zu Hause organisiert werden muss und gleichzeitig berufliche Verpflichtungen bestehen.

Wie simCura helfen kann:

Wir beraten nicht arbeitsrechtlich, können aber helfen, die Pflegesituation einzuordnen und passende Unterstützungsleistungen für zu Hause zu besprechen.

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Grundpflege umfasst körperbezogene Unterstützung im Alltag. Dazu gehören zum Beispiel Hilfe bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, beim Essen und Trinken oder bei der Mobilität.

Grundpflege ist sehr persönlich. Deshalb sind Ruhe, Respekt und ein achtsamer Umgang besonders wichtig. Gute Grundpflege bedeutet nicht, einem Menschen alles abzunehmen. Ziel ist, so viel Unterstützung wie nötig zu geben und vorhandene Selbstständigkeit möglichst zu erhalten.

Wie simCura helfen kann:

Unsere Pflegekräfte unterstützen bei der Grundpflege zu Hause und stimmen gemeinsam mit Ihnen ab, welche Hilfe im Alltag sinnvoll ist.

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Ein Hausnotruf ist ein technisches Hilfsmittel, mit dem im Notfall Hilfe gerufen werden kann. Häufig trägt die pflegebedürftige Person dafür einen Knopf am Handgelenk oder als Anhänger.

Ein Hausnotruf kann besonders sinnvoll sein, wenn Menschen allein leben, unsicher beim Gehen sind oder Angehörige nicht ständig vor Ort sein können. Er ersetzt keine persönliche Pflege, kann aber zusätzliche Sicherheit im Alltag geben.

Je nach Pflegegrad und Anbieter kann eine Kostenübernahme oder Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich sein.

Wie simCura helfen kann:

Wir weisen bei Bedarf auf solche Hilfsmittel hin und besprechen mit Ihnen, welche Unterstützung zu Hause sinnvoll sein kann.

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Hilfsmittel sind Gegenstände oder technische Unterstützungen, die den Alltag erleichtern können. Dazu gehören zum Beispiel Rollatoren, Rollstühle, Pflegebetten, Duschhilfen oder Hausnotrufsysteme.

Sie sollen helfen, Selbstständigkeit zu erhalten, Pflege sicherer zu machen oder Angehörige im Alltag zu entlasten. Manche Hilfsmittel werden von der Krankenkasse, andere von der Pflegekasse übernommen oder bezuschusst.

Welche Hilfsmittel sinnvoll sind, hängt von der persönlichen Situation ab.

Wie simCura helfen kann:

Wir achten im Pflegealltag darauf, ob Hilfsmittel hilfreich sein könnten, und unterstützen bei der Orientierung zu den nächsten Schritten.

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Investitionskosten sind Kosten, die einem ambulanten Pflegedienst für die Ausstattung und Organisation seiner Arbeit entstehen. Dazu können zum Beispiel Fahrzeuge, Arbeitsmittel, IT, Verwaltung oder andere notwendige Strukturen gehören.

Diese Kosten sind nicht immer vollständig in den Vergütungen der Pflege- oder Krankenkassen enthalten. Je nach Bundesland und Regelung können Investitionskosten deshalb zusätzlich berechnet werden.

Wichtig ist Transparenz: Wenn Investitionskosten anfallen, sollten sie im Kostenvoranschlag oder in der Abrechnung nachvollziehbar ausgewiesen sein.

Wie simCura damit umgeht:

Wir erklären Ihnen im Beratungsgespräch, welche Kosten entstehen können und wie sich die Abrechnung zusammensetzt.

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Eine Kombinationsleistung entsteht, wenn Pflegegeld und Pflegesachleistungen miteinander kombiniert werden.

Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn ein Teil der Pflege durch Angehörige übernommen wird und zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst unterstützt. Die Pflegekasse rechnet dann die genutzten Pflegesachleistungen an. Der verbleibende Anteil des Pflegegeldes kann anteilig ausgezahlt werden.

So lässt sich Pflege oft flexibler gestalten.

Wie simCura helfen kann:

Wir erklären Ihnen, welche Kombination aus Angehörigenpflege und ambulanter Pflege in Ihrer Situation sinnvoll sein kann.

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Leistungskomplexe sind festgelegte Leistungspakete in der ambulanten Pflege. Sie beschreiben, welche Tätigkeiten ein Pflegedienst erbringt und wie diese mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

Ein Leistungskomplex kann zum Beispiel bestimmte Unterstützungen bei der Körperpflege, beim Anziehen oder bei hauswirtschaftlichen Aufgaben umfassen. Die genaue Ausgestaltung kann je nach Bundesland und Vergütungsvereinbarung unterschiedlich sein.

Für Angehörige ist wichtig: Entscheidend ist nicht nur der Begriff, sondern was konkret im Alltag gebraucht wird.

Wie simCura helfen kann:

Wir erklären die vereinbarten Leistungen verständlich und zeigen, was im Rahmen der Versorgung möglich ist.

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Medizinische Behandlungspflege umfasst pflegerische Leistungen, die ärztlich verordnet werden. Dazu gehören zum Beispiel Medikamentengabe, Injektionen, Kompressionsversorgung, Wundversorgung oder Verbandwechsel.

Behandlungspflege ist keine Leistung der Pflegeversicherung, sondern gehört zur häuslichen Krankenpflege nach SGB V. Voraussetzung ist in der Regel eine ärztliche Verordnung und die Genehmigung durch die Krankenkasse.

Wie simCura helfen kann:

Unsere qualifizierten Pflegekräfte übernehmen ärztlich verordnete Behandlungspflege zu Hause und unterstützen bei der Abstimmung mit Arztpraxis und Krankenkasse.

Weitergehende Informationen :

Der Medizinische Dienst prüft im Auftrag der Pflegekasse, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und welcher Pflegegrad empfohlen wird. Früher wurde häufig vom „MDK“ gesprochen. Heute heißt es allgemein Medizinischer Dienst.

Nach einem Antrag auf Pflegeleistungen findet eine Begutachtung statt. Dabei wird geschaut, wie selbstständig ein Mensch seinen Alltag noch bewältigen kann und wo Unterstützung gebraucht wird. Grundlage ist ein bundesweit einheitliches Begutachtungsverfahren.

Wie simCura helfen kann:

Wir helfen Ihnen, die Pflegesituation besser einzuordnen und erklären, welche Informationen für eine Begutachtung hilfreich sein können.

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Pflegegeld ist eine Geldleistung der Pflegeversicherung. Es wird gezahlt, wenn Pflegebedürftige mit mindestens Pflegegrad 2 zu Hause versorgt werden und die Pflege selbst organisiert wird, zum Beispiel durch Angehörige.

Die pflegebedürftige Person entscheidet selbst, wie das Pflegegeld eingesetzt wird. Wer Pflegegeld bezieht, muss regelmäßig einen Beratungseinsatz nach § 37.3 SGB XI nachweisen.

Pflegegeld kann auch mit Pflegesachleistungen kombiniert werden. Dann spricht man von einer Kombinationsleistung

Wie simCura helfen kann:

Wir erklären Ihnen, wann Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder eine Kombination sinnvoll sein können.

Weitergehende Informationen :

Ein Pflegegrad beschreibt, wie stark die Selbstständigkeit eines Menschen eingeschränkt ist und welche Unterstützung im Alltag benötigt wird. Es gibt fünf Pflegegrade.

Der Pflegegrad wird nach einem Antrag bei der Pflegekasse festgestellt. Bei gesetzlich Versicherten beauftragt die Pflegekasse in der Regel den Medizinischen Dienst mit der Begutachtung. Dabei geht es nicht nur um körperliche Einschränkungen, sondern auch um Orientierung, Kommunikation, Selbstversorgung, Mobilität und den Umgang mit gesundheitlichen Anforderungen.

Ein anerkannter Pflegegrad ist oft der erste Schritt, um Leistungen der Pflegeversicherung nutzen zu können.

Wie simCura helfen kann:

Wir erklären Ihnen, welche Unterstützung mit einem Pflegegrad möglich sein kann und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

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Pflegehilfsmittel unterstützen die Pflege zu Hause. Man unterscheidet technische Pflegehilfsmittel und zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.

Technische Pflegehilfsmittel sind zum Beispiel Pflegebetten, Lagerungshilfen oder Hausnotrufsysteme. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind Produkte, die regelmäßig verbraucht werden, zum Beispiel Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Bettschutzeinlagen.

Für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel können aktuell bis zu 42 Euro monatlich von der Pflegekasse übernommen werden.

Wie simCura helfen kann:

Wir achten im Alltag darauf, welche Hilfsmittel sinnvoll sein können, und geben Hinweise für die weitere Klärung mit Pflegekasse oder Anbieter.

Weitergehende Informationen :

Pflegende Angehörige sind Menschen, die eine nahestehende Person im Alltag unterstützen oder pflegen. Das können Familienmitglieder, Partnerinnen und Partner, Freunde, Nachbarn oder andere vertraute Personen sein.

Oft übernehmen Angehörige sehr viel Verantwortung: Pflege, Organisation, Arztkontakte, Anträge, Haushalt und emotionale Unterstützung. Das kann belastend sein, besonders wenn Pflege über längere Zeit notwendig wird.

Pflegende Angehörige haben je nach Situation Anspruch auf Beratung, Pflegekurse und Entlastungsleistungen.

Wie simCura helfen kann:

Wir unterstützen nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch Angehörige – durch Beratung, Entlastung und praktische Hilfe im Alltag.

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Pflegesachleistungen sind Leistungen der Pflegeversicherung, die für die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst eingesetzt werden können. Sie stehen Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 zur Verfügung.

Dazu gehören zum Beispiel körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuung oder Hilfe bei der Haushaltsführung. Der Pflegedienst rechnet die vereinbarten Leistungen in der Regel direkt mit der Pflegekasse ab.

Pflegesachleistungen können mit Pflegegeld kombiniert werden.

Wie simCura helfen kann:

Wir beraten Sie dazu, welche Leistungen gebraucht werden und wie das verfügbare Budget sinnvoll eingesetzt werden kann.

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Ein Pflegestützpunkt ist eine unabhängige Beratungsstelle für Pflegebedürftige und Angehörige. Dort erhalten Familien Informationen zu Pflegeleistungen, Anträgen, Entlastungsmöglichkeiten und Unterstützungsangeboten vor Ort.

Pflegestützpunkte können helfen, den Überblick zu behalten, wenn Pflege neu organisiert werden muss. Sie sind besonders sinnvoll, wenn mehrere Leistungen, Kostenträger oder Hilfsangebote zusammenspielen.

Wie simCura helfen kann:

Wir arbeiten im Alltag ebenfalls beratend und orientierend. Wenn eine unabhängige oder weiterführende Beratung sinnvoll ist, kann auch ein Pflegestützpunkt eine gute Anlaufstelle sein.

Der Begriff Sachleistung ist in der Pflege etwas missverständlich. Gemeint sind keine Gegenstände, sondern Dienstleistungen, die von einem zugelassenen Anbieter erbracht werden.

Bei Pflegesachleistungen übernimmt zum Beispiel ein ambulanter Pflegedienst bestimmte Pflege- oder Unterstützungsleistungen. Diese werden bis zu den jeweiligen Höchstbeträgen mit der Pflegekasse abgerechnet.

Sachleistungen unterscheiden sich vom Pflegegeld. Pflegegeld wird an die pflegebedürftige Person ausgezahlt, wenn die Pflege selbst organisiert wird.

Wie simCura helfen kann:

Wir erklären den Unterschied zwischen Pflegegeld, Sachleistung und Kombinationsleistung verständlich.

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SGB V steht für das fünfte Sozialgesetzbuch. Es regelt die gesetzliche Krankenversicherung.

Für die häusliche Pflege ist SGB V vor allem bei medizinischer Behandlungspflege wichtig. Dazu gehören ärztlich verordnete Leistungen wie Medikamentengabe, Injektionen, Wundversorgung oder Kompressionsversorgung.

Diese Leistungen werden nicht über die Pflegekasse, sondern über die Krankenkasse geregelt. Voraussetzung ist in der Regel eine ärztliche Verordnung.

Wie simCura helfen kann:

Wir unterstützen bei ärztlich verordneter Behandlungspflege und erklären, welche Schritte für Verordnung und Genehmigung wichtig sind.

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SGB XI steht für das elfte Sozialgesetzbuch. Es regelt die soziale Pflegeversicherung.

Dort sind wichtige Leistungen der Pflegeversicherung beschrieben, zum Beispiel Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Pflegehilfsmittel und Pflegeberatung.

Das SGB XI ist besonders relevant, wenn ein Pflegegrad beantragt wurde oder bereits vorliegt.

Wie simCura helfen kann:

Wir übersetzen die Regelungen in verständliche nächste Schritte und schauen mit Ihnen, welche Leistungen in Ihrer Situation helfen können.

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Mit einer Vorsorgevollmacht kann eine Person festlegen, wer sie vertreten darf, wenn sie wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann.

Das kann gesundheitliche Fragen, Behördenangelegenheiten, Bankgeschäfte oder andere persönliche Themen betreffen. Eine Vorsorgevollmacht sollte sorgfältig formuliert werden. Je nach Situation kann eine rechtliche oder notarielle Beratung sinnvoll sein.

Für Angehörige kann eine Vorsorgevollmacht sehr wichtig sein, weil sie im Ernstfall Handlungsfähigkeit schafft.

Wie simCura helfen kann:

Wir leisten keine Rechtsberatung, können aber darauf hinweisen, wenn solche Vorsorgethemen im Pflegealltag wichtig werden.

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Verhinderungspflege unterstützt, wenn die private Pflegeperson vorübergehend verhindert ist. Das kann zum Beispiel wegen Krankheit, Urlaub, Terminen oder einer notwendigen Auszeit der Fall sein.

Seit dem 1. Juli 2025 gibt es einen gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege. Dieser beträgt bis zu 3.539 Euro pro Kalenderjahr und kann flexibel für beide Leistungsarten eingesetzt werden.

Verhinderungspflege kann stundenweise, tageweise oder für einen begrenzten Zeitraum genutzt werden.

Wie simCura helfen kann:

Wir beraten Angehörige dazu, wie Entlastung organisiert werden kann und welche Unterstützung im Rahmen verfügbarer Kapazitäten möglich ist.

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